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24
Jan

Ferkeltaxen zwischen Fröttstädt und Friedrichroda unterwegs

Im Jahre 2001 machte ich mich “schweren Herzens” auf, um die noch verkehrenden legendären Leichttriebwagen auf der beschaulichen Nebenstrecke aufzunehmen. Schweren Herzens, denn es gab damals auch noch andere interessantere Verkehre. Glücklicherweise konnte ich mich dazu durchringen, und so habe ich heute einige schöne Erinnerungen an den Einsatz der “Ferkeltaxi” genannten Triebwagen. Damals gab es zur Hauptverkehrszeit (HVZ) einen Zweizugbetrieb, der einen Halbstundentakt sicherte. Die Züge kreuzten in “Wal-hu”, wie die Einheimischen Waltershausen nennen. Heute verkehrt ganztägig ein Triebwagen der Baureihe 641, “Walfisch” genannt, im Stundentakt auf der Strecke, die von Fröttstädt, mit Anschluß an die Hauptstrecke Erfurt- Eisenach, über Hörselgau, Waltershausen, Schnepfenthal und Reinhardsbrunn nach Friedrichroda, dem heutigen Endpunkt der Bahnstrecke. Bis kurz nach dem zweiten Weltkrieg führte die Linie sogar noch weiter bis nach Georgenthal an der anderen “Ferkeltaxistrecke” Gotha- Gräfenroda, die aktuell in ihren letzten Zügen liegt. Als Reparationsleistung wurde damals das Teilstück ab Friedrichroda (bitte ohne Füll -”s”) abgebaut und nie wieder komplettiert. Brückenbauten und Trassenreste zeugen von der Existenz einer Bahnstrecke im Verlauf. Doch zurück zur Gegenwart: obwohl die Verkehre der Strecke schon abbestellt werden sollten, hält man vorerst noch daran fest. Die Frage stellt sich, wie lange noch. Zwischen Schnepfenthal und Reinhardsbrunn Bahnhof liegen die
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Im Jahre 1996 waren die 228er zwischen Suhl und Schleusingen unverzichtbar, weil die eigentlichen 213er äußerst störanfällig waren. Im Mai 1997 war hier Schluß, der Zugverkehr abbestellt. Hier quält sich eine 228 den Friedberg hinauf, in der Maximalsteigung von 7%! Anschließend die Rückfahrt, bei Einfahrt in die 7% Steilstrecke. Bonus: Ferkeltaxe in Gräfenroda.

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9 Kommentare zu diesem Beitrag. to “Ferkeltaxen zwischen Fröttstädt und Friedrichroda unterwegs”

  1. soepil sagt:

    Tolles Video, schöne Aufnahmen. Danke ! 

  2. Gleis614 sagt:

    Sehr schön ! Feiner Klang ;)

  3. ReiniK93 sagt:

    wieivel liter diesl verbraucht ein ferkeltaxi bzw. der 641er?

  4. fbzl97 sagt:

    Sehr schöne Videos. Auf jeden Fall sind die Ferkeltaxen schöner als ein 641;)
    lg fbzl97

  5. Ceba1998 sagt:

    wow sauber gefilmt

  6. spreewaldflitzer sagt:

    @Lokfinder hättest ja als Lokersatz dienen können :-/ ich finds schön..das Schienenklackern und die Motoren von der Babelsberger Dicken..

  7. ecpaganini sagt:

    Die Friedbergbahn hat eine Maximalsteigung von 7% und ist damit eine der steilsten Adhäsionsbahnen (z.B. wie die Berninabahn).
    Die “Mintlinge” waren dem Einsatz der 213 geschuldet, eigentlich als Wendezug geplant. Für das Fahrgastaufkommen der Strecke reichte auch ein 2-achser…

  8. thomasbecker83 sagt:

    Was ist daran bitte komisch? Soll man 4 Wagen anhängen, obwohl auch einer für die wenigen Fahrgäste reicht, nur weil es sonst “komisch” aussieht? Außerdem ist die Strecke auch mit nur einem Wagen nicht ohne, denn die Steigung ist gigantisch! Wer das mal selbst erlebt hat, der bekommt Respekt vor der Maschine und dem Lokführer!

  9. Lokfinder sagt:

    Schönes Video, vielen Dank!
    Schon komisch, dass die nur mit einem Hobel und Lok fahren. ^^ Keine große Anstrengung für die beiden KVD-Motore.

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